bis 16. September 2016

Ausstellung: Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994-

Veranstalter: Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen, Robert-Havemann-Gesellschaft und der Thüringer Landtag
Ort: Thüringer Landtag Jürgen-Fuchs-Straße 1 | 99096 Erfurt

Ein halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen”, zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

 

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft” ein.

mehr

27. August, 18.30 | 19.30 | 20.30 Uhr

Lange Nacht der Museen: Mit Zeitzeugen durch die Revolution

Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft - Archiv der DDR-Opposition -
Ort: Innenhof der Stasi-Zentrale Ruschestraße 103, 10365 Berlin-Lichtenberg

Wie haben DDR-Oppositionelle die Friedliche Revolution erlebt? Im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 27. August 2016 lädt die Robert-Havemann-Gesellschaft zu Führungen mit Zeitzeugen durch die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ ein. Nach Einbruch der Dunkelheit werden bei einer Taschenlampenführung besondere Schlaglichter auf die Ereignisse im Herbst 1989 geworfen.

 

Besucher des Stasi-Geländes in Lichtenberg können die Ausstellung im Innenhof der Stasi-Zentrale aber auch jederzeit kostenfrei auf eigene Faust erkunden oder sich von einem 45-minütigen Audioguide (D/E) begleiten lassen. Ab Sonnenuntergang werden an der Information Taschenlampen ausgeliehen.

 

Die zweisprachige Dauerausstellung dokumentiert die wichtigsten Stationen der Friedlichen Revolution in der DDR − von den Anfängen des Protests über den Mauerfall bis zur deutschen Einheit. Mehr als 650 Fotos, historische Dokumente und Filme zeigen den tief greifenden gesellschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland und erinnert an die bewegenden Momente der geglückten Freiheitsrevolution.

mehr

2. September, 17:00 Uhr (Eröffnung) bis 02. Oktober 2016

Ausstellung: 30 Jahre Umweltbibliothek „ANARCHIE UND KELLER(T)RÄUME“ -Die Umwelt-Bibliothek zwischen Gründung und Mauerfall in Comics von Dirk Moldt -

Veranstalter: Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Ev. Kirchengemeinde am Weinberg und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz • 10119 Berlin Fahrverbindung: Tram 12, M1 Zionskirchplatz oder M8, U8 Rosenthaler Platz

Mitte der 1980er Jahre sind die gesellschaftlichen Missstände und die Zerstörung der Umwelt in der DDR nicht mehr zu übersehen. Das SED-Regime unterdrückt jede öffentliche Diskussion. Pfarrer Hans Simon öffnet seine Kellerräume: Am 2. September 1986 gründet sich in der Ostberliner Zionskirche die Umwelt-Bibliothek. Oppositionelle drucken Untergrundzeitschriften und Flugblätter, die sich kritisch mit den drängendsten Problemen auseinandersetzen. Fester Bestandteil: die Karikaturen von Dirk Moldt. In der Ausstellung ist eine Auswahl seiner Comics zu sehen, die einen humorvollen Blick auf das Wirken der Umwelt-Bibliothek werfen

mehr

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Neue Publikationen

Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994 -

Sowjetsoldaten am 8. Mai 1978 im Berlin-Friedrichsfelde; Foto: Harald SchmittEin halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen", zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft" ein.

 

Anfragen zur Verfügbarkeit der Ausstellung bitte an: fe(at)havemann-gesellschaft.de

 

Internetseite mit weiteren Information und Ausstellungsterminen

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.