Institutionelle Förderung für die Robert-Havemann-Gesellschaft ab 2018

 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller haben am 22. April 2016 in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärt, dass die Robert-Havemann-Gesellschaft zukünftig institutionell gefördert werden soll. Aus der Mitteilung geht hervor, dass der Bund und das Land Berlin die Arbeit der Robert-Havemann-Gesellschaft ab 2018 gemeinsam dauerhaft sichern werden. Wir freuen uns sehr, dass wir dann endlich die Planungssicherheit bekommen, die wir brauchen, um insbesondere unser Archiv der DDR-Opposition weiter professionell betreiben zu können.

Diskussion um die Zukunft der Aufarbeitung der zweiten deutschen Diktatur

 

Besetzung der Zentrale des MfS in Berlin am 15.01.1990 (Foto: Rolf Walter)Die Robert-Havemann-Gesellschaft dokumentiert hier in chronologischer Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit Veröffentlichungen und Positionen zur Diskussion um die sogenannte Expertenkommission zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit.

 

Gunter Weissgerber, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der SPD, stellt hier ein Forum zur Diskussion online.

Entlassung von Jahn ist Schlag ins Gesicht der Stasi-Opfer!

 

Presseerklärung der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherschaft e.V. zur Blockade der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag bei der Neuberufung des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen.

25 Jahre deutsche Einheit - 25 Jahre Robert-Havemann-Gesellschaft

 

Im 25. Jahr der deutschen Einheit feiert auch die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. (RHG) ihr 25-jähriges Bestehen. Am 19. November 1990 von Akteuren der Friedlichen Revolution gegründet, zählt die RHG heute zu den national wie international anerkannten Institutionen zur Vermittlung der Geschichte von Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur.

Pressemitteilung

Verdienstorden des Landes Berlin für Frank Ebert


Verleihung des Verdienstorden des Landes Berlin für die Installation der "Lichtgrenze" 2014Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat Frank Ebert, Mitbegründer des Archivs der DDR-Opposition, den Verdienstorden des Landes Berlin verliehen. Die Verleihung fand am 1. Oktober im Berliner Rathaus statt. Mit dem Verdienstorden würdigt das Land Berlin Frank Eberts herausragende Verdienste bei dem Projekt „Lichtgrenze" anlässlich des 25. Jahrestags des Mauerfalls am 9. November 2014.

Presseerklärung der Robert-Havemann-Gesellschaft

Rede des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller anlässlich der Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin

Das russische Staatsfernsehen verteidigt die Invasion von 1968 der Tschechoslowakei


Auch in Sachsen hagelts Protest: Zwei Jugendliche (19 und 17 Jahre alt) setzen mit selbst gefertigten Plakaten ein Zeichen gegen den Einmarsch in die CSSR. Sie beschriften am 25. August 1968 zwei große Pappen und bringen sie an der Bäckerei sowie am Rat der Gemeinde ihres Heimatortes Naundorf (nahe Freiberg) an. Wegen Dem Dokumentarfilm zufolge handelte es sich bei dem Pakt um eine Schutzallianz, welche die Verbündeten der Sowjetunion vor einer „aggressiven" NATO verteidigen sollte. In diesem Geiste verteidigte das Fernsehen auch die sowjetische Invasion in die Tschechoslowakei im August 1968, die gemäß der Fernsehstation eine „wirklich ernste Prüfung der vereinten Waffenkräfte des Warschauer Pakts" darstellte.

Das Onlinemedium Euromaidan Press

Geschichtsklitterung à la Putin. Eine Petition drängt auf deren Ausstrahlung im tschechischen TV.

Der Bürgerrechtler und Publizist Wolfgang Templin erhält Viadrina-Preis



Foto: Robert-Havemann-Gesellschaft/Frank EbertDer Bürgerrechtler und Publizist Wolfgang Templin erhält den diesjährigen Viadrina-Preis des Förderkreises der Europa-Universität Viadrina für seine Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung.

UKRAINE
In der Region Donezk hält der Krieg an. Ein Reisebericht von beiden Seiten der Front (Wolfgang Templin in der TAZ vom 03.01.2015)

Organisation "Gedenkstätte für die Geschichte der politischen Repressionen Perm 36" stellt Tätigkeit ein.

 

Die Lebensbedingungen in Workuta sind unmenschlich. Im Winter, der neun bis zehn Monate dauert, sinken die Temperaturen auf bis zu minus 50 Grad. Viele Häftlinge sind durch die harte Arbeit im Steinkohlebergbau und die mangelhafte Verpflegung entkräftet und leiden unter Krankheiten. Zehntausende sehen ihre Heimat nicht wieder. Im Bild: Gräberfeld beim ehemaligen Schacht 29, wo im Sommer 1953 die Häftlinge in einen Streik treten, der blutig niedergeschlagen wird. Im Hintergrund das Denkmal der Letten und Litauer, 1993. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Roland Budedie Verhandlungen zwischen der unabhängigen, zivilgesellschaftlichen Organisation "Gedenkstätte für die Geschichte der politischen Repressionen 'Perm 36'" und der Permer Gebietsadministration bezüglich des Erhalts der Gedenkstätte sind offenbar ergebnislos gescheitert.

Der Vorstand von "Perm 36" gab gestern resigniert bekannt, dass die Organisation aufgrund der Perspektivlosigkeit ihre Tätigkeit einstellt und die "Selbstauflösung" vorbereitet (http://www.perm36.ru/ru/novosti/novosti/724-ano-zakryvaetsya-rabota-prodolzhaetsya.html).

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gedenkstätte bedanken sich ausdrücklich für die überwältigende Unterstützung und den Zuspruch aus dem In- und Ausland.

Petition zum Erhalt der Gedenkstätte.

Alexander Kalich zur Situation der Gedenkstätte Perm 36: "Feindliche Übernahme" des GULAG-Museums "Perm 36"

Nichtregierungsorganisation Perm-36 ist zu einer Strafzahlung verurteilt.

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen legt Kondolenzbuch für Boris Nemzow aus


Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hat für den ermordeten russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow ein Kondolenzbuch ausgelegt. "Wir wollen allen Menschen, die sich mit der demokratischen Opposition in Russland verbunden fühlen, die Möglichkeit geben, ihre Anteilnahme mit dem russischen Volk und den Angehörigen des Ermordeten zum Ausdruck zu bringen," sagte Gedenkstättenditektor Hubertus Knabe am Sonntag (1.3.). "Eigentlich wäre die Auslegung eines solchen Buches ja die Aufgabe der Botschaft der Russischen Föderation. Aber viele unserer Mitarbeiter und Besucher fühlen sich eng mit denjenigen verbunden, die in Russland unter hohem persönlichen Risiko für Freiheit und Demokratie eintreten und die heute in Moskau auf die Straße gehen."

25 Jahre Mauerfall: Die Robert-Havemann-Gesellschaft erinnert an die Friedliche Revolution und den Mauerfall von 1989


Eines unserer arbeitsreichsten Projekte (der letzten 5 Jahre) das wir mit Kulturprojekte Berlin GMBH umgesetzt haben startet demnächst: Hier das Programm vom 7.-9. November!

 

 

Programm für die Tage vom 07. November - 09. November 2014

Schicken Sie Ihre Botschaft nach Berlin!

Der Museumsdienst Berlin bietet am Jubiläumswochenende rund um die Publikumsorte Mauerpark, Checkpoint Charlie und East Side Gallery insgesamt 102 Führungen in Deutsch und Englisch an. Interessierte haben dort spontan die Möglichkeit, zur vollen Stunde an einer Führung teilzunehmen. Tickets gibt es direkt an den Infopoints. Die Führungen dauern eine Stunde und enden wieder am Ausgangort.

Hier das Führungsprogamm als PDF.

Marco Wanderwitz, Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien, besuchte das Archiv der DDR-Opposition in Berlin

 

CDU-Bundestagsabgeordneter Marco Wanderwitz besucht das Archiv der DDR-Opposition in Berlin„Der politische Wille ist da, dass wir in dieser Legislaturperiode eine dauerhaft tragfähige Lösung finden, die die Zukunftsfähigkeit der Robert-Havemann-Gesellschaft erhält und eine finanzielle Sicherung schafft", so der Bundestagsabgeordnete. „Ein nicht ganz dünnes Brett, aber das werden wir schaffen".


Pressemitteilung der Robert-Havemann-Gesellschaft vom 04.07.2014

Bundespräsident Gauck besuchte am 17. Juni 2014 das Archiv der DDR-Opposition

 

Vorstandsmitglied Ulrike Poppe und Geschäftsführer Dr. Olaf Weißbach beim Archivrundgang mit Bundespräsident Joachim Gauck, Fotos: Robert-Havemann-Gesellschaft / Andreas SchoelzelBundespräsident Joachim Gauck hat mit seinem Besuch in der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. (RHG) den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 gewürdigt. Im Archiv der DDR-Opposition werde gesammelt und dokumentiert, was es auch schon in frühen Zeiten an Widerstand gegen die SED-Diktatur gegeben habe, sagte der Bundespräsident. Er betonte, wie wichtig die Erinnerung an diejenigen sei, die sich zur Wehr gesetzt hätten: „In diesem Land muss man mehr über die Menschen reden, die Zivilcourage gezeigt haben."

Presseerklärung der RHG

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Veranstaltung

OPEN-AIR-AUSSTELLUNG Revolution und Mauerfall

Mit dem Relaunch unserer Website www.revolution89.de starten wir heute auch mit unserem Blog - verfolgen Sie, wie die Ausstellung "Revolution und Mauerfall" im Innenhof der Stasi-Zentrale in Berlin Lichtenberg entsteht. Eröffnung: Sommer 2016!

Website: Revolution und Mauerfall

Facebookseite zur Ausstellung

Blog zur Ausstellung

Neue Publikationen

Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994 -

Sowjetsoldaten am 8. Mai 1978 im Berlin-Friedrichsfelde; Foto: Harald SchmittEin halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen", zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft" ein.

 

Anfragen zur Verfügbarkeit der Ausstellung bitte an: fe(at)havemann-gesellschaft.de

 

Internetseite mit weiteren Information und Ausstellungsterminen

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.