11. Mai - 18. Juli 2016

Ausstellung: Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994-

Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft und Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
Ort: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden

Ein halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen”, zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

 

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft” ein.

mehr

22. Juni 2016, 19.00 Uhr

Die Kirche in der DDR und die Ideologie und Politik der SED

Veranstalter: LStU-Berlin, in Kooperation mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Robert-Havemann-Gesellschaft
Ort: Golgatha-Kirche, Borsigstraße 6, 10115 Berlin-Mitte

Die SED wollte die Kirche aus ideologischen Gründen als “überlebt” beseitigen. Im Kirchenkampf der 1950er Jahre trat das offen zu Tage. Später agierte das Regime mit Zuckerbrot und Peitsche. Wie reagierte darauf die Evangelische Kirche? Was waren ihre Antworten auf die Verdikte der Partei, “den Frieden zu gefährden”? Und wie konnte aus der Kirche eine neue Opposition erwachsen?

mehr

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Neue Publikationen

Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994 -

Sowjetsoldaten am 8. Mai 1978 im Berlin-Friedrichsfelde; Foto: Harald SchmittEin halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen", zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft" ein.

 

Anfragen zur Verfügbarkeit der Ausstellung bitte an: fe(at)havemann-gesellschaft.de

 

Internetseite mit weiteren Information und Ausstellungsterminen

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.