Chronik der Bürgerbewegung
NEUES FORUM 1989 - 1990

Irena Kukutz

Herausgegeben

von der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.

Mit einem Beitrag von Bärbel Bohley

 

BasisDruck Verlag, Berlin 2009

373 Seiten, 48 Fotos u. Faksimiles

Preis: 19,80 EUR

Zu beziehen über BasisDruck Verlag:
bestellung@basisdruck.de
und Robert-Havemann-Gesellschaft
ISBN: 978-3-86163-065-4

Beginnend bei den Quellen 1987/88 für das Entstehen des Gründungsaufrufes: „Aufbruch 89 - Neues Forum" als Initialzündung, folgt diese chronologische Dokumentation mit dem Blick der seinerzeit Beteiligten, dem Hauptstrom der Ereignisse. Hunderttausende DDR-Bürger ließen sich 1989 mitreißen ... wollten nicht länger auf bessere Zeiten warten.
 Eingebettet, in die sich rasant verändernden politischen Rahmenbedingungen, wird als Zeitreise sichtbar, wie sich in dem sich überschlagenden Prozess bis zur Auflösung der DDR, die Bürgerbewegung Neues Forum konstituierte und diesen Aufbruch zu anderen Ufern maßgebend mitgestaltete.
 Dass ein ganz wesentlicher Kraftquell dieser Bürgerbewegung, jene Woge der landesweiten Zustimmung war, welche die gewaltige Mobilisierungsfähigkeit bis in den letzten Zipfel der Republik dokumentiert, bereits mit der Publikation: Briefe an das Neue Forum, eindrucksvoll offengelegt, zeigt auch diese Chronologie beispielhaft. Dabei konnte die Darstellung jedoch nicht der Fülle von Aktivitäten abbilden und der Parallelität der vielfältigen Aktionen an den verschiedensten Orten gerecht werden. Verwiesen sei auf die zahlreichen regionalen und thematischen Veröffentlichungen über eine Reihe von Ereignissen und Begebenheiten, die in der Gesamtdarstellung nur eine Erwähnung finden konnten. Diese Dokumentation zeugt davon, welche Turbulenzen die Initiatoren des Gründungsaufrufes auslösten und wie sie sich im Strudel der Ereignisse wiederfanden.

Beitrag von Bärbel Bohley

Themen-Dossier NEUES FORUM

Interview mit der Autorin in "Das Parlament"

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Neue Publikationen

Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994 -

Sowjetsoldaten am 8. Mai 1978 im Berlin-Friedrichsfelde; Foto: Harald SchmittEin halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen", zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft" ein.

 

Anfragen zur Verfügbarkeit der Ausstellung bitte an: fe(at)havemann-gesellschaft.de

 

Internetseite mit weiteren Information und Ausstellungsterminen

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.