Plakatausstellung: Jugendopposition in der DDR

Jugendopposition in der DDR -Die Plakatausstellung-Wie soll ich mir das Leben in der DDR vorstellen?


Die Anzahl derer, die keine eigene Erinnerung an diesen Staat haben, wird immer größer. Die Ausstellung „Jugendopposition in der DDR“ will das Interesse der heutigen jungen Generation gewinnen, indem sie von Jugendlichen in der DDR erzählt.

Im Mittelpunkt stehen 18 junge Oppositionelle, die sich der SED-Diktatur entgegengestellt haben. Die einen sind an der Ostsee aufgewachsen, die anderen in Thüringen, manche in der Stadt, andere auf dem Land. Warum sie sich gegen das Regime engagierten und für welche Ideale sie sich einsetzten, wird in kurzen Texten geschildert, ergänzt durch Fotos und Dokumente, die teilweise zum ersten Mal gezeigt werden.

Die unterschiedlichen Porträts sind angesiedelt im Zeitraum von den Nachkriegsjahren bis zur Freiheitsrevolution 1989. Beschrieben wird die Haltung der Protagonisten zum alleinigen Machtanspruch der SED, zu Scheinwahlen, zum Mauerbau oder zur fortschreitenden Militarisierung der Gesellschaft.

Heutige Schülerinnen und Schüler können diese Diktaturerfahrungen diskutieren und mit ihrer eigenen Erlebniswelt vergleichen sowie noch lebende Protagonisten als Gesprächspartner einladen.

Die Ausstellung mit Texten von Stefanie Wahl und Tom Sello wird von der Robert-Havemann-Gesellschaft gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben. Sie ist das ideale Medium, um an öffentlichen Orten (etwa in Rathausfoyers, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken, Schulen oder Kirchen) zur Auseinandersetzung mit unserer Zeitgeschichte einzuladen. Zugleich bildet die Ausstellung einen geeigneten Rahmen für Zeitzeugengespräche und andere Veranstaltungen.

Alle Ausstellungsplakate als PDF-Dokument:


Eine Vorschau aller 20 Tafeln als pdf-Datei.


Die Ausstellung in anderen Sprachen


Die Plakatausstellung „Jugendopposition in der DDR" gibt es als digitale Version auch in Englisch. Die druckfähige Datei (PDF) in englischer Sprache senden wir Ihnen auf Anfrage gerne kostenfrei zu.

Die englische Version der Ausstellungsplakate als PDF-Dokument (weboptimiert):
PDF-Datei

Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Ausstellungstexte als reines Textdokument in französischer Sprache an.
Diese Übersetzung kann auf Wunsch von unserem Grafiker in das bestehende Ausstellungslayout eingepasst werden. Die Kosten für das Erstellen einer neuen Druckdatei sind von Ihnen zu tragen. Wenn Sie Interesse daran haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Bei der Übersetzung in weitere Sprachen sind wir ebenfalls gerne behilflich. Wenn Sie die Ausstellung in eine andere Sprache übertragen lassen möchten, fordern Sie bitte die deutsche Textfassung der Ausstellung als Übersetzungsvorlage unter info(at)havemann-gesellschaft.de an. Voraussetzung ist, dass Sie der Robert-Havemann-Gesellschaft die Übersetzung anschließend übermitteln und ihr das Recht einräumen, sie zu Bildungszwecken einzusetzen bzw. unbegrenzt weiterzugeben.

Die Autoren


Stefanie Wahl

Stefanie Wahl wurde 1968 in Dresden geboren. Nach dem Mauerfall studierte sie in Freiburg und Hamburg Germanistik, Soziologie und Europäische Ethnologie. 2002 kam sie nach Berlin, entwickelte eine Ausstellung zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953, die 2003 in Bitterfeld und 2004 in der Gedenkstätte Marienborn präsentiert wurde. 2003 gründete sie das wahl_büro, mit dem sie seither als selbständige Ausstellungskuratorin und Autorin Konzepte und Ausstellungen zu zeitgeschichtlichen Themen entwickelt. Nach weiteren Ausstellungen in Bitterfeld und Berlin arbeitete Stefanie Wahl als Kuratorin an der Ausstellung „Friedliche Revolution 1989" mit, die open air 2009/2010 auf dem Berliner Alexanderplatz gezeigt wurde. Als Kuratorin und Projektleiterin entwickelte sie für das Grenzlandmuseum Eichsfeld eine neue Dauerausstellung, die im Sommer 2010 eröffnet wurde. Eigene Ausstellungsideen u. a. in Dresden, Potsdam und Berlin setzt sie seit 2006 im Projektforum erinnerungslabor um. Weitere Informationen: www.wahl-buero.de und www.erinnerungslabor.de.

Tom Sello

Tom Sello wurde 1957 geboren und ist im sächsischen Großenhain aufgewachsen. Er ging 1979 nach Ost-Berlin, wo er Kontakt zu Oppositionellen fand und sich in der Umwelt-Bibliothek engagierte. Seit 1993 arbeitet er in der Robert-Havemann-Gesellschaft an Forschungsprojekten, Publikationen und Ausstellungen mit, u. a. als Projektleiter der Open-Air-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90" auf dem Berliner Alexanderplatz sowie der Internetpublikationen www.jugendopposition.de und www.revolution89.de.

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Information

Kontakt

Bitte richten Sie Ihre Bestellung oder Ihre Rückfragen ausschließlich schriftlich, per Fax oder E-Mail an:

Robert-Havemann-Gesellschaft

Schliemannstr. 23, 10437 Berlin

Fax +49-(0)30-447 108 19

info(at)havemann-gesellschaft.de

Bestellformular

PDF-Formular zum ausdrucken

Bestellinformationen

Die Ausstellung umfasst 20 Plakate und kann bei der Robert-Havemann-Gesellschaft gegen eine Schützgebühr von 50,00 EUR (inklusive Versand) bezogen werden. Die Plakate werden gerollt geliefert und müssen vor Ort vom Veranstalter im eigenen Rahmen oder Ausstellungssystem präsentiert werden.

 

Technische Angaben

Anzahl und Größe: 20 Plakate DIN A1 (594 x 841 Millimeter)

Papierstärke: 135 g/m²

Das Ausstellungssystem ist vom Bezieher selbst zu stellen.

 

Versand

Die Ausstellung kann nur komplett bezogen werden, eine Lieferung von Einzelplakaten ist NICHT MÖGLICH. Bitte geben Sie bei der Bestellung Ihre Adresse vollständig und in gut lesbaren Blockbuchstaben an. Die Plakate werden in Deutschland und im Ausland gerollt in einem Karton per Post versendet. Der Versand an ein Postfach ist grundsätzlich nicht möglich. Die Plakate verbleiben dauerhaft bei Ihnen.

 

Bezahlung

Eine Rechnung liegt den Plakaten bei. Die Schutzgebühr überweisen Sie bitte auf das angegebene Konto. Andere Zahlungsmöglichkeiten bestehen nicht. Die Abholung gegen Barzahlung ist nicht möglich.

Begleitmaterial

Jugendopposition im Internet

Die Ausstellung „Jugendopposition in der DDR" wird flankiert von einem umfangreichen Internetauftritt. Fotos, Dokumente, Filme und Zeitzeugenberichte vermitteln die Situation und die Hoffnungen von jungen Menschen in der DDR. Anschauliche Texte, Begriffserklärungen und Biografien komplettieren die mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Website www.jugendopposition.de. Das multimediale Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung und der Robert-Havemann-Gesellschaft eignet sich besonders für den Einsatz in Schulen und Bildungseinrichtungen.

 

Material für die Schule

Die Website jugendopposition.de stellt  didaktisches Material für den Schulunterricht bereit.

Zeitzeugenportal

Es besteht die Möglichkeit, die Ausstellungspräsentation mit einem Zeitzeugengespräch zu verbinden. Mit Hilfe von Online-Portalen können Sie nach Zeitzeugen suchen, die heute in Ihrer Region wohnen.

 

Das Portal der Bundesstiftung Aufarbeitung www.zeitzeugenbuero.de vermittelt Gesprächspartner, die sich dem SED-Regime widersetzten, sowie zu zentralen Themen der deutschen Teilung und Einheit.

 

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro unter www.ddr-zeitzeuge.de ist die gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Wenn Sie einen Zeitzeugen einladen wollen, übernimmt die Servicestelle vorerst bis zum Jahresende 2012 die Kosten und einen Teil der Organisation.

 

Darüber hinaus bietet die Robert-Havemann-Gesellschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hilfe bei der Organisation einer Ausstellungseröffnung oder Begleitveranstaltung an.

Werbematerial für die Ausstellung

Die Karte besitzt einen Weißraum im unteren Teil, in den Sie Ihre eigenen Angaben (z.B. Initiator, Ort und Dauer der Ausstellung) einfügen können. Diese Einladungskarte kann von Ihnen in beliebiger Auflage gedruckt werden.

 

Veranstaltungskarte (Druckdatei)

 

Plakat zur Ausstellung (Druckdatei)

 

Faltblatt (Druckdatei)

 

Einladungskarte und Faltblatt für die Internetpräsentation.

 

Titelfoto (Druckdatei)