14. Januar 1990 - „So geht das nicht weiter!“: Demokratischer Aufbruch fordert unverzügliche Auflösung der Staatssicherheit und der SED-PDS

In einer Stellungnahme vom 14. Januar 1990 weist der Demokratische Aufbruch auf die enge Verstrickung von SED und Stasi hin. Die wichtigste Aufgabe des MfS sei die Sicherstellung der Machtposition der SED gewesen. „Alle Leitungskader des MfS sind Mitglieder einer Partei“, heißt es in dem Schreiben. Unter diesen Umständen sei eine vollständige Auflösung des MfS nicht möglich. Für die Bürgerbewegung ist klar: die Konsequenz kann nur eine Selbstauflösung der SED-PDS sein.

Stellungnahme des Demokratischen Aufbruchs zur Auflösung der Staatssicherheit vom 14. Januar 1990. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft