Dr. Anja Schröter

Tel.: +49 (0) 30 577 9980 25
anja.schroeter(at)havemann-gesellschaft.de

 

geboren 1983 in Schlema

2003
Abitur in Dessau

März 2011
Magistra Artium in den Fächern Geschichtswissenschaft (HF), Politikwissenschaft und des Öffentlichen Rechts an der Universität Potsdam

Magisterarbeit zum Thema: Eingaben im Umbruch – politisches Partizipationselement im Verfassungsgebungsprozess der AG „Neue Verfassung der DDR“ des Zentralen Runden Tisches 1989/90)

April 2011 - März 2012
Wissenschaftliche Hilfskraft am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

April 2012 - September 2016
Assoziierte Doktorandin am ZZF Potsdam mit einem Stipendium der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit im Walther Rathenau Kolleg und einem Abschlussstipendium des ZZF Potsdam

Oktober 2016 – Juli 2019
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Abteilung I des ZZF im Projekt Die lange Geschichte der "Wende". Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989.

September 2017
Verteidigung der Dissertation „Rechtskultur in Ostdeutschland – Ehescheidungspraxis zwischen gesellschaftlichen Prägungen und rechtlichen Rahmenbedingungen, 1980 bis 2000“ am Historischen Institut der Universität Potsdam mit dem Gesamtergebnis "summa cum laude".

1. August 2019
wissenschaftliche Mitarbeiterin der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

 

Publikationen

Monographien und Herausgeberschaft:

  • mit Frank Ebert (Hg.): Gegenentwurf. Ausschnitte deutscher Demokratiegeschichte, Berlin 2020.
  • Ehe und Scheidung in der DDR, Erfurt 2019.
  • Ostdeutsche Ehen vor Gericht. Scheidungspraxis im Umbruch 1980–2000, Berlin 2018.

Aufsätze und andere Beiträge:

  • Altstadtverfall und lokales politisches Engagement zwischen Greifswald und Leipzig. Archiv- und Forschungsperspektiven, in: STADTGESCHICHTEN. Ein Blog der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU), September 2021, URL: https://stadthist.hypotheses.org/566.
  • Scheidungsrechtspraxis in Ostdeutschland. Das Ehe- und Familienrecht in der gesamtdeutschen Gesellschaft, in: Ilko-Sascha Kowalczuk/Frank Ebert/Holger Kulick (Hg.): (Ost)Deutschlands Weg. 45 Studien & Essays zur Lage des Landes. Teil I – 1989 bis heute, Berlin 2021, S. 673-683.
  • Politisches Engagement in der Stadt vor, während und nach 1989, in: Kerstin Brückweh/Clemens Villinger/Kathrin Zöller (Hg.): Die lange Geschichte der "Wende". Geschichtswissenschaft im Dialog, Berlin 2020, S. 92-93.
  • mit Kerstin Brückweh/Clemens Villinger/Kathrin Zöller: Eine Einleitung, in: Kerstin Brückweh/Clemens Villinger/Kathrin Zöller (Hg.): Die lange Geschichte der "Wende". Geschichtswissenschaft im Dialog, Berlin 2020, S. 7-20.
  • Früh geheiratet, schnell geschieden. Scheidungsrechtsalltag im späten Sozialismus, in: Gerbergasse 18 2/2020, S. 24-26.
  • Ein ostdeutscher Marsch durch die Institutionen? Politische Partizipation vom Spät- zum Postsozialismus, in: WerkstattGeschichte 81, 1/2020, S. 73-84.
  • Gegen den Altstadtabriss in Erfurt, in: Stadt und Geschichte 3/2019, S. 19-20.
  • Unabhängig vor und nach der Ehe – Ostdeutsche Frauen im Scheidungsprozess, Sabine Pannen (Red.) Umbruchserfahrungen. Die ostdeutsche Transformationsgesellschaft in den 1990er Jahren, November 2019, URL: https://www.goethe.de/ins/se/de/kul/sup/umb/21696917.html.
  • Der lange Atem der „inneren Emanzipation“. Ostdeutsche Frauen und der Ehegattenunterhalt, in: Ariadne 75/2019, S. 58-75.
  • mit Clemens Villinger, Anpassen, aneignen, abgrenzen: Interdisziplinäre Arbeiten zur langen Geschichte der Wende, in: Zeitgeschichte-online, März 2019, URL: https://zeitgeschichte-online.de/thema/anpassen-aneignen-abgrenzen-interdisziplinaere-arbeiten-zur-langen-geschichte-der-wende.
  • Geteilt und vereint – Frauenbilder in Ost und West, in: Zeitgeschichte-online, März 2019, URL: https://zeitgeschichte-online.de/thema/geteilt-und-vereint-frauenbilder-ost-und-west.
  • Rezension zu: i.d.a.-Dachverband e. V., Berlin (Hrsg.): Digitales Frauenarchiv. , in: H-Soz-Kult, 02.03.2019, <www.hsozkult.de/webreview/id/rezwww-183>.
  • Wer braucht schon Kerle?, der Freitag 4/2019, S. 11.
  • Frühe Partizipation in Erfurt, in: Eisenhuth, Stefanie (Hg.), Die DDR im Jahr 1987 Mangel und Größenwahn, Verheißung und Verfall, Erfurt 2018, S. 57-64.
  • Scheidungsrechtsalltag im späten Sozialismus, in: Eisenhuth, Stefanie (Hg.), Die DDR im Jahr 1987 Mangel und Größenwahn, Verheißung und Verfall, Erfurt 2018, S. 93-97.
  • Unabhängige Frauen. Geschlechterverhältnisse und Ehegattenunterhalt in der ostdeutschen Scheidungspraxis 1980 bis 2000, in: Thomas Großbölting/Christoph Lorke: Deutschland seit 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft, Stuttgart 2017, S. 295-312.
  • Eingaben im Umbruch . Ein politisches Partizipationselement im Verfassungsgebungsprozess der Arbeitsgruppe "Neue Verfassung der DDR" des Zentralen Runden Tisches 1989/90, in: Deutschland Archiv 1/ 2012, S. 50-59. (siehe auch: www.bpb.de/themen/SQ0R5C,0,Eingaben_im_Umbruch.html)
  • Hildebrandt, Anja/ Schröter, Anja: Gesellschaften in Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Kulturen, Alltagspraxen, Semantiken. 9. Potsdamer Doktorandenforum zur Zeitgeschichte. 13.05.2011-14.05.2011, Potsdam, in: H-Soz-u-Kult, 03.08.2011, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3757>.