Frauen in Erfurt beschließen am 4. Dezember 1989, der Aktenvernichtung in der Bezirksverwaltung des Staatssicherheitsdienstes ein Ende zu setzen. Sie rufen die Bürger der Stadt auf, das Gebäude in der Andreasstraße zu umstellen. Mehrere Tausend folgen diesem Appell. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_021
Demonstration des Erfurter Bürgerkomitees gegen alte Stasi-Verstrickung von Volkskammerabgeordneten auf dem Fischmarkt in Erfurt. Hier Matthias Büchner, Sprecher des Neuen Forums, bei seiner Rede auf der Demonstration. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_067
Wahlkundgebung der SPD mit Willy Brandt und Spitzenkandidat Ibrahim Böhme am 3. März 1990 in Erfurt. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_125
In der Nacht zum 1. Juli 1990, dem Tag der Währungsunion, kommt es zu einem Ansturm auf die Banken. Hier: In der Filiale der Deutschen Bank am Alexanderplatz erhält Hans-Joachim Coralli, der erster Auszahlungsempfänger der DDR, ein Sparbuch mit 100,-DM als Geschenk von der Deutschen Bank. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_008
Demonstration am 2. November 1989 in Erfurt. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_011
Besetzung eines Stasiobjekts in der Erfurter Espachstraße. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_016
Versiegelung eines Aktenschrankes in der Erfurter Bezirksverwaltung der Staatssicherheit im Dezember 1989. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_019
Großdemonstration am 4. November 1989 durch Ost-Berlin. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_025
Vollversammlung des Neuen Forums Erfurt in der Erfurter Predigerkirche. Am Mikrofon der Vorsitzende des Rates des Bezirkes Erfurt Arthur Swatek. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_030
Bundeskanzler Helmut Kohl besucht Erfurt am 7. April 1991. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_035
Szene an der Berliner Mauer am 15. November 1989. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_043
DDR-Abschiedsparty im Kino Babylon. Es werden DDR-typischer Erzeugnisse und Symbole versteigert. Hier wird ein Porträt des ehemaligen SED-Generalsekretärs Erich Honecker versteigert. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_074
Hungerstreik der Mitarbeitenden des Kaliwerkes in Bischofferode gegen dessen Schließung im Sommer 1993. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_094
In den Automobilwerken Zwickau rollt am 30. April 1991 der letzte Trabant vom Band. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_095
Open-Air-Konzert der Band Pink Floyd und Aufführung ihres Konzeptalbums „The Wall“ am 21. Juli 1990 auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_118
Open-Air-Konzert der Band Pink Floyd und Aufführung ihres Konzeptalbums „The Wall“ am 21. Juli 1990 auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_119
Werbung für Westprodukte an einer verfallenen Hausfassade in Weimar, 28. Mai 1990. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andrea Schicker/RHG_Fo_AS_145
 

Fotobestand Andrea Schicker

Andrea Schicker wurde 1958 in Dessau geboren und wuchs direkt am Landschaftspark Georgium im Gartenreich Dessau-Wörlitz auf. Von 1969 bis 1972 lebte sie in Leningrad (heute Sankt Petersburg) und genoss Kunst und Kultur dieser bezaubernden Stadt.

Von Kindheit an zeichnete und malte Andrea Schicker, liebte Musik und Gesang.

1976 bestand sie ihr Abitur am Philanthropinum in Dessau.

1980 schloss sie ihr Studium als Kunsterzieher mit Diplom in Erfurt ab und arbeitete danach in verschiedenen Berufen.

Ab 1986 kam Andrea Schicker durch ihre Arbeit beim Kulturbund zur Fotografie, organisierte Foto-Seminare, Ausstellungen und nahm selbst an Fotoausstellungen teil.

Ende 1989 ging sie in die fotografische Selbständigkeit.

Sie war Mitbegründerin der ersten gedruckten oppositionellen Wendezeitung "nez – Neue Erfurter Zeitung", zudem deren Chefredakteurin und Bildjournalistin.

Sie wurde in den VDJ (Verband der Journalisten der DDR) aufgenommen, später dann DJV (Deutscher Journalisten-Verband BRD).

Für das Buch "bloß" (1990 Abschlussarbeit von Gerald Höfer und Karlheinz Sydoruk am Literaturinstitut Leipzig) schuf Andrea Schicker die Fotografien sowie die buchkünstlerische Gestaltung.

Bis Ende 2005 fotografierte Andrea Schicker als "efa - erfurter foto agentur" im Auftrag für verschiedene Buch-, Kalender- und Zeitschriftenverlage, Werbe- und PR-Agenturen.

Seit 2006 arbeitet sie als "Schicker Fotodesign" und hat ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt wieder an die Elbe verlegt.

Hauptthema waren nun der Wörlitzer Park und das Gartenreich Dessau-Wörlitz.

Als "Schicker Fotodesign" führt Andrea Schicker das Archiv der  "efa erfurter foto agentur" fort.




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