Ausstellungen der Robert-Havemann-Gesellschaft

Die Robert-Havemann-Gesellschaft erstellt eigene Ausstellungen zur Geschichte der DDR-Opposition. Seit 2016 betreibt sie die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall” in der Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg. Zum Angebot gehören außerdem Wander- und Plakatausstellungen sowie multimediale Online-Präsentationen. Informationen zum Kauf oder zur Ausleihe der Ausstellungen sowie aktuelle Termine finden Sie auf den Detailseiten. 


Am 15. Juni 2016 eröffnete die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall” in der Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg. Auf 1.300 Quadratmetern dokumentiert die zweisprachige Dauerausstellung die wichtigsten Stationen der Friedlichen Revolution in der DDR − von den Anfängen des Protests über den Mauerfall bis zur Deutschen Einheit. 

Mitte der 1980er Jahre sind die gesellschaftlichen Missstände und die Zerstörung der Umwelt in der DDR nicht mehr zu übersehen. Das SED-Regime unterdrückt jede öffentliche Diskussion. Am 2. September 1986 gründet sich in der Ostberliner Zionskirche die Umwelt-Bibliothek. Oppositionelle drucken Untergrundzeitschriften und Flugblätter, die sich kritisch mit den drängendsten Problemen auseinandersetzen. Fester Bestandteil: die Karikaturen von Dirk Moldt.

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft” ein.

Der Internetkonzern GOOGLE hat am 08.11.2012 sein neues History Projekt vorgestellt. Dieses Projekt wurde u.a. mit der Steve Biko Foundation, Fondation France Israel, Imperial War Museums und der Robert-Havemann-Gesellschaft verwirklicht. 

Die Plakatausstellung zum Frauenwiderstand in der DDR erzählt „eine Geschichte vom Sprechenlernen, Verantwortung übernehmen, von Solidarität und der Verteidigung der Menschenwürde in einer Gesellschaft, die von Willkür und Lüge beherrscht wurde”.

Der Widerstand gegen das SED-Regime blieb während 40 Jahren DDR ungebrochen. Immer wieder haben vor allem junge Menschen viel riskiert, indem sie die politischen Verhältnisse kritisierten. Für Einzelne war die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie stärker als die dauerhafte Einschüchterung durch den Staat.

Eine Wanderausstellung, die gerne auch ausgeliehen werden kann. Die Ausbürgerung von Wolf Biermann im Jahr 1976 war ein Meilenstein in der Geschichte der DDR. Die Resolution von bekannten DDR-Schriftstellern war nur der Auftakt für weitere couragierte und bis heute wenig bekannte Protestaktionen.

Eine Wanderausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., gefördert durch die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die ausgeliehen werden kann. Sie erinnert in fünf Kapiteln an die entscheidenden Phasen der Biographie Robert Havemanns.

Die Wanderausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., gefördert durch die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die gerne auch ausgeliehen werden kann, erinnert an die jährlich stattfindenden Friedenswerkstätten auf dem Gelände der evangelischen Erlöserkirche in Berlin-Rummelsburg.