Ein zerstörter Postenturm im Schlosspark Babelsberg, Juni 1990. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Robert Conrad/RHG_Fo_RoCon_7182
Freigeräumter Todesstreifen auf der Schwedter Straße, November 1990. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Robert Conrad/RHG_Fo_RoCon_7183
Todesstreifen am Heidekampweg (Bezirk Treptow), November 1989. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Robert Conrad/RHG_Fo_RoCon_7186
Maueröffnung in der Neuköllner Kleingartenanlage Kreuztal, Juli 1990. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Robert Conrad/RHG_Fo_RoCon_7188
Mauerreste am Campingplatz Dreilinden, April 1990. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Robert Conrad/RHG_Fo_RoCon_7190
Grenzstreifen am Schlesischen Busch zwischen Treptow und
Kreuzberg, Februar 1990. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Robert Conrad/RHG_Fo_RoCon_7195

Foto-Ausstellung "Das Verschwinden der Mauer"

Fast 30 Jahre prägte die Mauer das Berliner Stadtbild und symbolisierte die deutsche und europäische Teilung. Wie veränderte sich das Bild, als Grenzübergänge öffneten und Wachtürme, kilometerweise Beton und Stacheldraht verschwanden?

60 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer zeigt die temporäre Fotoausstellung ausgewählte Bilder, die das Verschwinden der Mauer dokumentieren. Die zweisprachige (D/E) Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. wird von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE)/Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gefördert. Die Ausstellung bietet eindrucksvolle Perspektiven aus der frühen Phase nach dem Mauerfall auf und durch das Grenzgebiet, das immer durchlässiger wurde. Die Bilder des Fotografen Robert Conrad aus dem Archiv der DDR-Opposition zeigen Grenzübergänge, verlassene Bahnhöfe und Menschen aus West und Ost, die den einstigen Todesstreifen samt seiner Anlagen in Beschlag nahmen, immer mehr in ihren Alltag integrierten.

Initiates file downloadEinen Überblick über alle Ausstellungstafeln finden Sie hier. (pdf)

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert. Die Ausstellung wurde für Außenbereiche entworfen, kann aber auch in Innenräumen zum Einsatz kommen. Am Veranstaltungsort muss das System durch eine Spezialfirma auf- und wieder abgebaut werden. Die Ausstellung „Das Verschwinden der Mauer“ kann auf Anfrage unter info(at)havemann-gesellschaft.de ausgeliehen werden.

Der Fotograf Robert Conrad

© Thomas Frick

Der 1962 geborene Fotograf Robert Conrad begann bereits in den 1980erJahren unter anderem die Veränderungen des Stadtbildes in ostdeutschen Städten zu dokumentieren und machte bei seinen fotografischen Streifzügen durch Ost-Berlin auch heimliche Aufnahmen von der Mauer. Von 1990 bis 1998 studierte er Kunstgeschichte und Architektur in Berlin und arbeitete nebenbei als Fotograf für die Berliner Senatsverwaltung für Bau und Wohnen und verschiedene Planungsbüros. Dabei entstanden umfangreiche Fotoserien über das Zusammenwachsen der geteilten Stadt. Als angehender Architekt interessierten ihn dabei besonders die baulichen Relikte aus der DDR-Zeit. Systematisch dokumentierte Robert Conrad die Berliner Mauer von der ersten Öffnung bis zur Demontage und war einer der ersten, der die seit dem 13. August 1961 stillgelegten U- und S-Bahnhöfe im Berliner Untergrund fotografierte. Ausschnitte dieser Zeugnisse der Teilungs- und Einheitsgeschichte werden in der Ausstellung "Das Verschwinden der Mauer" präsentiert.

In der App geht der Rundgang weiter!

Bilder von Robert Conrad sind auch in der berlinHistory-App zu finden. Dort werden Sie ergänzt durch zahlreiche historische Aufnahmen Berlins aus den Beständen anderer Institutionen und von anderen Fotografinnen und Fotografen.

Die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf

Im Mai 2017 wurde die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) eingerichtet. Ziel ist die kommunale Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele durch Initiierung und Unterstützung nachhaltiger Initiativen, Bildungsprojekte und Veranstaltungen.
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Die Ausstellung "Das Verschwinden der Mauer" ist ein Ausstellungsprojekt der Robert-Havemann-Gesellschaft. Gefördert von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung/Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

Wir danken der Grafikerin Micha Binder für die Gestaltung der Ausstellungsgrafiken.