Christoph Stamm

Tel.: +49 (0) 30 577 9980 26
christoph.stamm(at)havemann-gesellschaft.de

 

geboren am 16.07.1971 in Aachen u. aufgewachsen in Menden/Sauerland

1991
Abitur in Menden/Sauerland

1991-1992
Zivildienst in einer Frühfördereinrichtung für behinderte Kinder der ‚Lebenshilfe Menden – Hemer – Balve e.V.‘

1992-1999
Studium der Politischen Wissenschaft, Neueren Geschichte und des Staatsrechts an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Zweithörer an der Albertus-Magnus-Universität in Köln für das Fach Geschichte

Abschluss: Magister Artium

1996-2021
Redaktionelle Tätigkeit als Producer im Hauptstadtstudio (Politikredaktion) der Deutschen Welle (1996-1999 in Bonn, 2000-2021 in Berlin) 

2001-2003 u. 2009-2015
Erschließungsprojekte im Bundesarchiv, Standort Berlin Lichterfelde

2009-2013
Berufsbegleitender Masterstudiengang Archivwissenschaft an der Fachhochschule Potsdam

Abschluss: Master

2015-2020
Verschiedene Projekttätigkeiten im Archiv der DDR-Opposition der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. 

seit 1.3.2021
Wissenschaftlicher Archivar im Archiv der DDR-Opposition der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.

 

Publikationen 

Monografie

„Wem gehören die Akten der SED? Die Auseinandersetzung um das Zentrale Parteiarchiv der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands nach 1990“ (Schriften des Bundesarchivs, Bd. 79), Düsseldorf 2019.

Aufsätze und Beiträge 

„Einheit von Sozialismus und Frieden“. Der Friedensrat der DDR (Bestand DZ 9), in: Mitteilungen aus dem Bundesarchiv, 12. Jg. 2/2004, S. 62-71 (zusammen mit Ulf Rathje).

„Parteikontrollierte Offensive“. Die politische Instrumentalisierung des Fußballsports in der DDR, in: Mittag, Jürgen/Nieland, Jörg-Uwe (Hrsg.): Das Spiel mit dem Fußball. Interessen, Projektionen und Vereinnahmungen, Essen 2007, S. 95-116 (zusammen mit Nico Schwarze).

„Den Besuchern der DDR die Augen öffnen!“ Das ‚Berliner Büro der Internationalen Konferenz zur friedlichen Lösung der deutschen Frage‘, in: Mitteilungen aus dem Bundesarchiv, 19. Jg. 1/2011, S. 61-71.

„Friedenspartei“ oder „Die Freunde Ulbrichts“? Die Deutsche Friedens-Union (DFU) 1960-1990, in: Mitteilungen aus dem Bundesarchiv, 20. Jg. 1/2012, S. 44-55.

Die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) Gustav Heinemanns in Bremen: „Mit Rüstung fängt ein Krieg stets an, wer Frieden will, wählt Heinemann!“, in: Bremisches Jahrbuch, hrsg. vom Staatsarchiv Bremen in Verbindung mit der Historischen Gesellschaft Bremen, Bd. 97/2018, S. 236-285.

„…und keineswegs als ‚Mitläufer‘!“ Die politischen Anfänge von Johannes Dieckmann in der Deutschen Volkspartei (DVP) 1918-1933, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung, 31. Jg. 2019, S. 339-364.

Tauziehen um die Akten der SED. Der Streit um das Zentrale Parteiarchiv der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands nach 1990, in: Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik, 25. Jg., Ausgabe 3/2020, Heft 96, S. 43-47.

Fußballfieber im Gulag. Erinnerungsberichte von Roland Bude, in: Ebert, Frank/Schröter, Anja (Hrsg.): Gegenentwurf. Ausschnitte deutscher Demokratiegeschichte, Berlin 2020, S. 38-43.

Aufruf der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.: Wir sichern Erinnerungen!, in: Newsletter der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), 2/2 2020, S. 3.

Die Sicherung des Zentralen Parteiarchivs der SED nach 1990 und die Gründung der ‚Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR‘ im Bundesarchiv, in: Forum. Das Fachmagazin des Bundesarchivs, 8. Jg., Ausgabe 2020: „Die DDR im Archiv“, S. 97-103.