
20.02.2026
Der Beginn der russischen Vollinvasion auf die Ukraine jährt sich in diesem Jahr zum vierten Mal, der Angriff auf die Krim und Teile der Ostukraine zum zwölften Mal. Ein eindrückliches Zeugnis davon, was 12 Jahre Krieg für die Menschen in der Ukraine bedeuten, bietet die Ausstellung. Sie zeigt Fotos von Jonathan Benjamin Small, einem in New York geborenen und in Barcelona lebenden Fotografen, der im Bereich der sozialdokumentarischen Fotografie arbeitet. Er fotografierte über mehrere Jahre hinweg in Odessa, Kyjiw und der Kyjiwer Region. In seinen Fotos begegnen wir den Menschen in der Ukraine in intimen, unverfälschten Situationen ihres (Kriegs-)Alltags.
Kuratiert wird die Ausstellung von Marta Pysanko, ukrainische Künstlerin und Regisseurin, die Jonathan auf seinen Reisen begleitete, sowie von Zlata Zhuravlova, ukrainische Künstlerin, Dichterin, Kulturorganisatorin und Vorsitzende des Vereins Dva Svity e. V.
Die Ausstellung wird untermalt von einer Klangkomposition des in Berlin lebenden Produzenten David Willy Gladisch, die auf originalen Feldaufnahmen aus der Ukraine basiert.
Programm:
Termin: 20. Februar 2026, 18.00 Uhr
Ort: „Haus 22“, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Verkehrsanbindung: U5 Magdalenenstraße
Veranstalter:
Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., Werner-Schulz-Initiative, Dva Svity e. V.
Die Fotoausstellung kann zwischen dem 20. Februar 2026 und dem 13. März 2026 täglich besucht werden. Sie wurde im Rahmen eines von der Werner-Schulz-Initiative e.V. vergebenen Stipendiums an Zlata Shuravlova entwickelt und mit Unterstützung von Austausch e. V. und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. realisiert.