24.08.2026

Hunger auf Leben

© Hunger auf Leben

Die Kleinstadt Burg in den 1950er Jahren: Die Schriftstellerin Brigitte Reimann (Martina Gedeck) ringt um ein selbstbestimmtes Leben zwischen gesellschaftlicher Enge, politischem Druck und persönlichen Krisen. Sie findet Halt im Schreiben und in Beziehungen zu Männern, die sie verstehen – und zugleich herausfordern. Während ihr literarischer Erfolg wächst, gerät sie ins Visier der Stasi, die ihren Lebensweg zu lenken versucht. Eine schwere Krankheit beendet ihr Leben viel zu früh. Ihr wichtigstes Werk bleibt unvollendet. Eine feinfühlige, melancholische Charakterstudie über eine kompromisslose Künstlerin, jenseits gängiger Ost-West-Klischees. Martina Gedeck erhielt dafür den Deutschen Fernsehpreis als beste Hauptdarstellerin.

Regie: Markus Imboden

Vorgespräch: Prof. Dr. Daniela Münkel (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv)
Filmgespräch: Markus Imboden (Regisseur) und Martina Gedeck (Schauspielerin)
Moderation: Marie Kaiser (radioeins)

Informationen zur Filmvorführung

 Termin: Montag, 24. August 2026, Filmstart 19.30 Uhr
Ort: Innenhof, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Verkehrsanbindung: U5, Magdalenenstraße

 

 

Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.