Ebert, Frank
geboren am 18.03.1970 in Halle/Saale

aufgewachsen in Halle/Saale ab 1981 Berlin

1987-1989
Berufsausbildung zum Werkzeugmaschinenbauer

1987
Verweigerung des Grundwehrdienstes in der Nationalen Volksarmee

ab 1988
Mitarbeit in der Umwelt-Bibliothek Berlin, besonders im Galeriecafe und in der illegalen Druckerei

1989
Beteiligt an den Aktionen zu Aufdeckung der Fälschung der Kommunalwahlen und an den Protestdemonstrationen gegen den Wahlbetrug
Oktober: Mitorganisator der Mahnwache an der Gethsemanekirche in Ost-Berlin und Mitinitiator mehrerer Demonstrationen

1990
September: Beteiligung an der Besetzung des Archivs der früheren Stasi-Zentrale in Berlin,
Mitbegründer des Matthias-Domaschk-Archivs Berlin

seit 1993
Mitarbeiter der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. im Archiv der DDR-Opposition, u.a. in Forschungsprojekten, bei der Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau und Betreuung des Audio- und Filmbestandes und Aktenbestandes des MfS, Leitung des Projektes Revolutionsstelen (2010), Mitarbeit im Projekt Politisch-historischer Bildungsort Präsidium der Volkspolizei und UHA II Keibelstraße. Kurator der im S-Bahnhof Friedrichstraße gezeigten Ausstellung "Der geteilte Bahnhof".

2011 Arbeit am Projekt "Zeitzeugen-Interviews mit ausgewählten Bestandsbildnern des Archivs der DDR-Opposition".

2014 in der RHG zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und verantwortlich für die in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte GmbH realisierte "Lichtgrenze" in Berlin im November 2014.
Derzeit u.a. zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

2015
Landesverdienstorden des Landes Berlin