Veranstaltungen der Robert-Havemann-Gesellschaft

Livestream der Podiumsdiskussion "Wo ist meine Akte?" auf ALEX BERLIN.

Der Stream startet kurz vor Beginn der Veranstaltung.

23.01.2020

Filmpremiere: „EIN VERBORGENES LEBEN“ - von Terence Malick

EIN VERBORGENES LEBEN erzählt die Lebensgeschichte eines weithin unbekannten Helden. Der österreichische Bauer Franz Jägerstätter weigert sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen. Getragen wird er von seinem tiefen Glauben und der unerschütterlichen Liebe zu seiner Frau Fani und den drei Kindern.

Der Verleih über den Film: August Diehl und Valerie Pachner verkörpern Franz Jägerstätter und seine Frau Fani emotional aufwühlend, mit sensibler Präsenz und leidenschaftlicher Hingabe. Kameramann Jörg Widmer schuf dazu Bilder von poetischer Eleganz. Terrence Malicks unerschöpfliches Interesse am inneren Kampf seiner Hauptfigur macht EIN VERBORGENES LEBEN zu einem allegorischen Widerstandsdrama über Mut und den Kampf gegen das Böse.

Film-Trailer
Weiter Infos zum Film

Grußwort:
Renate Künast,
Mitglied des deutschen Bundestags, Bündnis 90 / Die Grünen
Pater Manfred Kollig, seit Februar 2017 Generalvikar des Erzbistums Berlin

Termin: 23. Januar 2020, Einlass: 18.30 Uhr, Filmbeginn: 19.00 Uhr
Ort: Kino International, Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin
Verkehrsanbindung: U5 Schillingstraße

Karten für die Veranstaltung erhalten Sie beim Kino International im Vorverkauf und an der Abendkasse.
Der Film „EIN VERBORGENES LEBEN“ startet offiziell am 30.1.2020 in den Kinos.

Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft, Kino & Thema, Friedrich Ebert Stiftung, Erzbistum Berlin, EXIT Deutschland, u.a.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.



Ein "stiller Abschluss" der Montagsdemonstrationen des Jahres 1989. Mit Kerzen in den Händen gedenken 100.000 Bürger am 18. Dezember den Opfern von Gewalt und geistiger Unterdrückung in der DDR. Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andreas Kämper/RHG_Fo_AnKae_1485

Sonderausstellung für Kinder vom 30. Oktober 2019 bis 9. Februar 2020: WAS IST EIN KERZENMEER?

Heute gehen viele Schüler und Schülerinnen zur Klimarettung auf die Straße. Vor 30 Jahren haben auch viele Menschen demonstriert. Viele dieser mutigen Menschen wohnten in der Nähe vom MACHmit! Museum im Prenzlauer Berg. Diese Friedliche Revolution von 1989 feiern wir heute. Kann man die Demos vergleichen? Warum wurde protestiert? Wer war dabei? Was war das Ergebnis?

Der Mauerfall kam nicht aus dem Nichts. Berührende Geschichten einzelner Akteur*innen aus den Monaten vor dem Mauerfall werden in der Sonderausstellung erzählt. Dazu wurden Zeitzeug*innen von ihren Kindern oder Enkeln befragt. Dadurch sollen Besucherkinder angeregt werden, mit ihren Familien und Nachbar*innen ins Gespräch zu kommen: Was haben Kerzen damit zu tun? War es gefährlich? Was ist ein Mauerspecht?

Das MACHmit! Museum ist ein Ort für Kinder und ihre Erwachsenen. An den Werktischen vertiefen künstlerische und handwerkliche Aktionen das Ausstellungsthema. Die Robert-Havemann-Gesellschaft beteiligt sich mit Bildern und Fotos aus dem Archiv der DDR-Opposition an der Ausstellung.

 

30. Oktober 2019 bis 9. Februar 2020.
Öffnungszeiten des MACHmit! Museums:
Familien, Dienstag – Sonntag 10 –18 Uhr
Schule/Kita/Hort, Dienstag – Freitag 8.45 – 18 Uhr
an Feiertagen geöffnet, außer Montag/Weihnachten/Silvester

Ort: MACHmit! Museum, Senefelder Straße 5, 10437 Berlin
Verkehrsanbindung: U2 Eberswalderstraße

Initiates file downloadAusstellungsflyer (pdf)

Die Ausstellung wurde gefördert durch Fonds Soziokultur e.V., Jugendamt Pankow und Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Eine Ausstellung des MACHmit! Museums in Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur