Veranstaltungen der Robert-Havemann-Gesellschaft


18.09.2018

„BALLON“ - Für die Freiheit riskierten sie alles

Michael Bully Herbig hat mit BALLON eine der spektakulärsten Fluchten aus der ehemaligen DDR in die BRD verfilmt. Am 16. September 1979 versuchen die Familie Strelzyk und Wetzel mit einem selbstgebauten Heißluftballon die Grenze zu überwinden und in die Bundesrepublik zu fliehen. Klingt nach Hollywood, aber der Stoff für den Film ist Geschichte – nachzulesen in den Akten der Staatssicherheit.

Film-Trailer
Einladungskarte

Noch bevor der Film am 27. September 2018 in die Kinos kommt, lädt die Robert-Havemann-Gesellschaft mit weiteren Partnern ins Kino International ein. Im anschließenden Gespräch mit dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn und der Hauptdarstellerin des Films Karoline Schuch berichtet Zeitzeuge Günter Wetzel von seiner ganz realen Flucht mit einem Heißluftballon über die innerdeutsche Grenze.

Im Gespräch:

Karoline Schuch, Hauptdarstellerin des Films „Ballon“
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Günter Wetzel, flüchtete 1979 mit einem Heißluftballon über die innerdeutsche Grenze

Moderation: 

Ulrike Bieritz, Redakteurin RBB

Termin: 18. September 2018, Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Ort: Kino International, Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin

Karten für die Veranstaltung erhalten Sie beim Kino International im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Verkehrsanbindung: U5 Schillingstraße

 

Veranstalter:

Robert-Havemann-Gesellschaft, Studiocanal und der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden. 

19.09.2018

„Im Spinnennetz der Geheimdienste: Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet?“

Achtung: Die Veranstaltung ist restlos ausgebucht. Wegen der begrenzten Platzkapazitäten, bitten wir davon abzusehen ohne Anmeldung zu der Veranstaltung zu erscheinen.

Mit ihrem Buch „Im Spinnennetz der Geheimdienste“ werfen Patrik Baab und Robert E. Harkavy ein helles Licht auf die verdeckten Operationen westlicher Geheimdienste. Am Beispiel der bis heute ungeklärten Todesfälle von Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby beleuchten sie die Strippenzieher und Hintergründe. Sie haben Quellen aus fünf verschiedenen Geheimdiensten ausgewertet, zahlreiche ehemalige Geheimdienstler interviewt und führen die drei Todesfälle vor dem Hintergrund der Iran-Contra-Affäre und eines Schattenkrieges der CIA, dessen größter Teil immer noch im Dunkeln liegt, zusammen. Im Gespräch mit Heinrich Wille, dem ehemaligen Chefermittler im Fall Barschel, rollen die beiden Autoren den wohl bekanntesten und gleichzeitig umstrittensten Politikermord der jüngeren deutschen Geschichte neu auf.

Im Gespräch:

Patrik Baab, NDR-Journalist und Autor
Prof. Dr. Robert E. Harkavy, Pennsylvania State University, Autor
Heinrich Wille, Rechtsanwalt, Leitender Oberstaatsanwalt a.D. und ehem. Chefermittler im Fall Barschel

Moderation:

Dirk Pohlmann, Journalist und Filmemacher

Termin: 19. September 2018, 19 Uhr

Ort: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Stasimuseum Berlin, Haus 1, Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Verkehrsanbindung: U5 Magdalenenstraße

Der Eintritt ist frei.

Da die Platzkapazitäten begrenzt sind bitten wir um Anmeldung bis zum 16. September per Mail an mer-tens(at)hdz-berlin.com bzw. kristina.drieselmann(at)stasimuseum.de.

 

Veranstalter:
Die Robert-Havemann-Gesellschaft, Haus der Zukunft e.V. und Astak e.V.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.

27.09.2018

"Honeckers unheimlicher Plan - Die geheimen Isolierungslager in der DDR"

Es ist ein unheimlicher Plan für den „Tag X“: Mit einem speziellen Codewort an alle 211 Kreisdienststellen des MfS wird eine ungeheuerliche Maschinerie in Gang gesetzt: DDR-weit sollen innerhalb von 24 Stunden über 2.900 Personen festgenommen und über 10.000 in Isolierungslager verschleppt werden. Weitere 72.000 Bürgerinnen und Bürger sollen unter verstärkte Überwachung gestellt werden. So sieht es die streng geheime „Direktive 1/67“ von Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit, vor.

Anhand von Stasi-Unterlagen und Zeitzeugenberichten rekonstruiert der Dokumentarfilm dieses gewaltige Planspiel von unfassbarem Ausmaß und erschreckender Präzision. Die anschließende Diskussion behandelt unter anderem die Frage, warum dieser Plan in den heißen Tagen des Herbstes 1989 nicht zum Einsatz kam. Im Gespräch:

Im Podium:
Katharina Herrmann, Filmemacherin
Peter Miethe,
ehemaliger Mitarbeiter in der Abteilung für Sicherheitsfragen im ZK der SED
Dr. Jens Gieseke
, Historiker, Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF)

Moderation:
Franziska Hessberger, Moderatorin rbb

Veranstaltungsflyer

Termin: 27. September 2018, 19 Uhr

Ort: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Haus 22,
Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Verkehrsanbindung: U5 Magdalenenstraße

Der Film wird am 01. Oktober 2018 um 23:30 im Programm der ARD erstausgestrahlt.

Ein Film von Herrmannfilm, produziert für den RBB mit Unterstützung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Der Eintritt ist frei. Die Platzkapazitäten sind begrenzt.
Der Zugang zu "Haus 22" ist nicht barrierefrei. Wir bitten, dies zu entschuldigen.

Veranstalter:
Die Robert-Havemann-Gesellschaft, HerrmannFilm und der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.

 

 

07.09.2018

Eröffnung der Ausstellung "Damals war's" von Harald Hauswald

Harald Hauswald dokumentierte in seinen Bildern nicht nur einige der wichtigsten Ereignisse der Friedlichen Revolution, sondern hielt auch zahlreiche Momente des sozialistischen Alltagslebens mit seiner Kamera fest – die weniger munteren, wie die skurrilen. Immer mit dem Fokus auf den Emotionen und der Geschichte der Portraitierten.

Zusammen mit Freunden und Wegbegleitern zeigt Harald Hauswald ab dem 7. Oktober 2018 eine Auswahl seiner Bilder im Café März im Prenzlauer Berg – also genau in dem Kiez in dem Harald Hauswald einen Großteil seiner Bilder geschossen hat und auch noch heute lebt.

Die Ausstellung wird eröffnet durch Roland Jahn. Danach wird Harald Hauswald selbst die Eröffnungsgäste durch die Ausstellungsräume führen und sicher auch die ein oder andere Anekdote zur Entstehung der Bilder erzählen.

Musikalische Begleitung: Stephan Krawczyk, Liedermacher

Termin: 7. Oktober 2018, 17.00 Uhr
Ort: Café März, Greifenhagener Straße 17, 10437 Berlin
Verkehrsanbindung: S- und U-Bahnhof Schönhauser Allee

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Die Robert-Havemann-Gesellschaft, grooove-station.net, Gina M. und Ostkreuz/Agentur der Fotografen.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.

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