Veranstaltungen der Robert-Havemann-Gesellschaft


20.01.2019

Finissage der Ausstellung „Damals war's“

Ausstellungsgespräch mit Harald Hauswald, Thomas "Monster" Schoppe von der Gruppe Renft und Peter Wensierski

Harald Hauswald dokumentierte in seinen Bildern wichtige Ereignisse der Friedlichen Revolution und zahlreiche Momente des Alltagslebens in der DDR – die weniger munteren, wie die skurrilen. Immer mit dem Fokus auf den Emotionen und der Geschichte der Portraitierten. Eine Auswahl der dabei entstandenen Bilder hängen seit dem 7. Oktober 2018 in Hauswalds Kiez, im Prenzlauer Berg.

Zum Abschluss der Schau seiner Bilder im Café März spricht Harald Hauswald mit zwei seiner Wegbegleiter, dem Journalisten Peter Wensierski und dem Sänger und Gitarristen der Gruppe Renft Thomas „Monster“ Schoppe, über die Entstehung seiner Bilder und deren Wahrnehmung in Ost und West. 

Mit Beiträgen von:
Harald Hauswald, Fotograf
Thomas „Monster“ Schoppe,
Gitarrist und Sänger der Gruppe Renft
Peter Wensierski, Autor und Journalist

Termin: 20. Januar 2019, 16.00 Uhr
Ort: Café März, Greifenhagener Straße 17, 10437 Berlin
Verkehrsanbindung: S- und U-Bahnhof Schönhauser Allee

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Die Robert-Havemann-Gesellschaft, grooove-station.net, Gina M. und Ostkreuz/Agentur der Fotografen.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.

Der ehemalige stellvertretende SS-Standort- und Lagerarzt von Auschwitz, Dr. Horst Fischer, während seines Prozesses vor dem Obersten Gericht der DDR, März 1966. Quelle: BStU, MfS, HA IX/11, ZUV 84, Bd. 1, S. 23

24.01.2019

„AUSCHWITZ UND STAATSSICHERHEIT“ - Strafverfolgung, Propaganda und Geheimhaltung in der DDR

Buchvorstellung und Diskussion

Das Vernichtungslager Auschwitz steht wie kein anderes Konzentrationslager für den industriell organisierten Massenmord an den europäischen Juden. Eine schwere Hypothek für beide deutsche Nachkriegsstaaten. Die DDR-Führung sah die Verantwortung für die in Auschwitz begangenen Verbrechen jedoch vor allem in der Bundesrepublik – als Rechtsnachfolger des „Dritten Reiches“.

Einerseits wurden Strafprozesse geführt und für die Propaganda genutzt, wie im Fall des SS-Arztes Horst Fischer. Andererseits hielt die Staatssicherheit Informationen über NS-Täter unter Verschluss.

Eine neue Studie von Henry Leide (BStU) zeigt anhand von Stasi-Unterlagen, wie widersprüchlich der Umgang mit diesem Personenkreis war.

Podium:
Henry Leide, Autor „Auschwitz und Staatssicherheit. Strafverfolgung, Propaganda und Geheimhaltung in der DDR“
Johannes Klaas Beermann, Fritz Bauer Institut
Andrea Rudorff, Institut für Vorurteils- und Konfliktforschung e. V.

Moderation:
Gunther Latsch, DER SPIEGEL

Termin: 24. Januar 2019, 18.30 Uhr
Ort: Haus 22, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Verkehrsanbindung: U5 Magdalenenstraße

Veranstaltungsflyer
Veranstaltungsplakat

Veranstalter:

Die Robert-Havemann-Gesellschaft, und der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.