Peter Wensierski bei Dreharbeiten zu Transitträume. Bildquelle: Pantafilm Jahn/Wensierski, 1983

Zwischen Paradies und Diktatur

Die Erinnerung an die DDR und was sie für uns heute bedeutet

Peter Wensierski gehörte zu den wenigen West-Journalisten, die viele Jahre lang direkt aus der DDR berichten konnten. In Büchern, Filmen, Artikeln oder Radiosendungen kritisiert er seit 1978 die Zustände im Westen genauso wie im Osten Deutschlands. Für diesen Abend öffnet er sein Privatarchiv und zeigt erstmals Fotos aus seiner Zeit als DDR-­Reisekorrespondent und überraschende Ost/West-Kurzfilme sowie geheim gedrehte Videos des Politmagazins KONTRASTE, dem „Fernsehen der Opposition“.

Im anschließenden Gespräch mit der Moderatorin Dagmar Hovestädt geht es um die Folgen von 40 Jahren Leben in der DDR, die schwierige Zeit danach und wie wir uns heute daran erinnern. Um rebellische Jugendliche in Kreuzberg wie Prenzlauer Berg, um nach dem Mauerfall gestrandete Menschen auf dem Alex, um Rechtsradikalismus, depressive DDR-Bürgerinnen und Bürgen im Westen und um frühe Klimakämpferinnen und Klimakämpfer des Ostens. Peter Wensierski ist von der Bundesstiftung Aufarbeitung für seine herausragende journalistische Arbeit mit dem diesjährigen Karl-Wilhelm-Fricke-Preis ausgezeichnet worden.

Termin: Dienstag, 25. Juni 2024, ab 18.30 Uhr
Ort: Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin

Einladungskarte (pdf)

Veranstalter:
Museum Pankow, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.