09.06.2026

Karsten Krampitz - „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“

In seinem Roman „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“ erzählt Karsten Krampitz die Geschichte von vier Jugendlichen, die in den 1970er Jahren aus einem Heim für Menschen mit Behinderung in Thüringen ausbrechen und in einem alten Pfarrhaus ihre eigene Kommune gründen. Eine Gemeinschaft der „Aussortierten“, die sich mit Witz und Chuzpe das Undenkbare erkämpft: den Traum von Freiheit, Selbstbestimmung und einem Leben ohne staatliche Kontrolle. Unter dem Schirm der Kirche scheint der DDR-Apparat sie in Ruhe zu lassen.

Lesung und Gespräch mit Karsten Krampitz und Andreas Baum (Moderation).

Wann: 09. Juni 2026, 18.30 Uhr
Wo: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, "Haus 22" 1.OG, 10365 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Buchvorstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Lesebühne statt. 

Veranstalter: 
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., Stasi-Unterlagen-Archiv