20.08.2026

Stolz und Eigensinn

© Stolz und Eigensinn

Kurz nach der Wende trifft Ostdeutschland die zweite große Entlassungswelle. Vor allem Frauen in Industrie-Großbetrieben der DDR, die gigantische Tagebaubagger steuern, Briketts in Züge verladen und das Chemiewerk Leuna überwachen, verlieren ihre Jobs. Rückblickend erzählen sie selbstbewusst von der Unabhängigkeit, die ihnen ihre Arbeit einst gab. Zwischen verlorenen Utopien und radikalem Umbruch erinnern sie sich an ihren Arbeitsalltag in heute verschwundenen Fabriken und Braunkohlegruben. Ein eindringlicher Film über eine Generation von Frauen, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt hat.

Regie: Gerd Kroske

Filmgespräch: Dr. Henrike Voigtländer (Historikerin und Leiterin des Lernorts Keibelstraße)
Moderation: Rebecca Hernandez Garcia (Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.)

Informationen zur Filmvorführung

 Termin: Donnerstag, 20. August 2026, Filmstart 19.30 Uhr
Ort: Innenhof, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Verkehrsanbindung: U5, Magdalenenstraße

 

 


Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden.