29.08.2026
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Zur Langen Nacht der Museen lädt die „Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie“ zu einem abwechslungsreichen Programm rund um die Geschichte der Staatssicherheit ein. Unter dem Motto „Crime in Berlin“ stehen in diesem Jahr auch Kriminalfälle im Fokus: Erfahren Sie, wie die Stasi mit Kriminellen zusammenarbeitete, Straftaten vertuschte und ihre Macht zur Überwachung und Repression einsetzte. Expressführungen, Zeitzeugengespräche, ein Quiz, Filmvorführungen sowie eine nächtliche Taschenlampenführung eröffnen spannende Einblicke in die Arbeitsweise der Geheimpolizei. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher Originalschauplätze erkunden, Beispielakten einsehen und mehr über das Stasi-Unterlagen-Archiv erfahren.
Die ehemalige Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg war mit rund 40 Gebäuden und Tausenden Büros der zentrale Dienstsitz des Ministeriums für Staatssicherheit, in dem mehr als 7.000 hauptamtliche Mitarbeiter tätig waren. Heute ist die frühere Zentrale ein Ort der Aufklärung über Diktatur und Widerstand, ein Campus für Demokratie.
Auf dem historischen Areal engagieren sich zivilgesellschaftliche Einrichtungen wie die Robert-Havemann-Gesellschaft mit ihrer Open-Air-Ausstellung, die Union der Opferverbände Kommunistischer
Gewaltherrschaft (UOKG) sowie der Verein ASTAK mit dem Stasimuseum. Auch das Stasi-Unterlagen-Archiv des Bundesarchivs und seine Ausstellung „Einblick ins Geheime“ befinden sich auf dem Gelände.
Termin: 29. August 2026, 18.00 bis 00.00 Uhr
Ort: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Verkehrsanbindung: U5 Magdalenenstraße
Das detaillierte Programm der Langen Nacht der Museen in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer.