16.06.2021

Campus-Forum: "Veränderung ist möglich". Archive und Menschenrechte

Podiumsgespräch

Am 17. Juni 1953 erhoben sich rund eine Millionen Menschen gegen die SED-Diktatur. Bis zur Friedlichen Revolution blieben die Ereignisse in der DDR ein Tabuthema. Mit der Öffnung der Stasi-Akten ließ sich das brutale Vorgehen gegen die Aufständischen rekonstruieren.

So wie das Stasi-Unterlagen-Archiv bewahren Institutionen weltweit Zeugnisse von staatlichem Unrecht auf. Sie ermöglichen so juristische und gesellschaftliche Aufklärung, tragen zu Transparenz und Gerechtigkeit bei. Gleichzeitig legen Medienschaffende, Aktivistinnen und Aktivisten neue Archive zu aktuellen Menschenrechtsverletzungen weltweit an. Immer sind Archive dabei Garanten für die Dokumentation von Veränderung wie den Aufbau demokratischer Verhältnisse. Sie sind ein wichtiger Wissensspeicher für zukünftige Generationen, die etwas bewegen wollen.  

Während des Streams ist der Chat für Fragen an die Podiumsgäste geöffnet.

Live-Stream um 18.30 Uhr: www.bstu.de/forum

Rahmenprogramm

17:00 Uhr: Wo ist meine Akte? Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv


Partner
Eine Kooperation des Stasi-Unterlagen-Archivs, der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., Reporter ohne Grenzen e. V., dem Deutschen Institut für Menschenrechte und Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Quelle: BStU