Sie befinden sich hier: Robert Havemann Gesellschaft / Startseite / Aktuelles / Diskussion
"All denen, deren Menschenwürde verletzt wurde, den Verfolgten, die gegen kommunistische Diktatur aufrecht für Demokratie und Menschenrechte einstanden. 1945 - 1989."
Artikel zur Einweihung des Denkmals.
angesichts vieler Nachfragen und Unklarheiten stellen wir den Vortrag „Die Hochschulen und die friedliche Revolution1989/90" von Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk online, gehalten am Freitag den 21. Mai 2010 anläßlich der Tagung an der FU-Berlin - Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR - und weisen darauf hin, dass es nicht allein um die Schriften von Herrn Olbertz bis 1989 geht, sondern auch um dessen Umgang damit bis 2010.
Spanischer Untersuchungsrichter Garzón muss vor Gericht -Verfahren wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs zugelassen- 123.recht.de
"Angriff auf das Weltgewissen" -DER SPIEGEL- im Februar 2010
Menschenrechte in Spanien auf dem Rückzug? -Der TAGESSPIEGEL- im Mai 2009
Richter Garzón wegen Rechtsbeugung suspendiert, -Berliner Zeitung- vom 15. Mai 2010
Wikipedia Eintrag zu Baltasar Garzón
Am 02.02.2010 hat das Landgericht Berlin für Recht befunden, die Klage von Katja Havemann gegen die Weiterverbreitung von frei erfundenen Darstellungen über Robert Havemann in dem Buch von Nicole Glocke: "In den Fängen von StB, MfS und CIA. Das Leben und Leiden des Eugen Mühlfeit", abzuweisen.
Die Unterstellung Glockes, Robert Havemann hätte an Ost-West-Kunstschiebereien mitgewirkt - während des Hausarrestes, also unter den Augen seiner Bewacher vom MfS - sei keine "grobe Entstellung seines Lebensbildes", befand das Gericht. Es sei nicht mehr als ein "merkwürdiger Eindruck" entstanden, nicht geeignet, seine Stellung als konsequenter Kritiker des DDR-Regimes auch nur in Frage zu stellen.
Für die Robert-Havemann-Gesellschaft stellen die Behauptungen sehr wohl eine "schwerwiegende und grob ehrverletzende Entstellung" des Lebensbildes von Robert Havemann dar. Mit diesem Angriff auf seine Integrität sind alle angesprochen, die sich in seinem Sinne handelnd wissen. Die Richtigstellung und Abwehr der absurden Unterstellungen kann nicht die "Privatsache" von Katja Havemann bleiben.
Liu Xiaobo, der im Internet Artikel zu Demokratie und Meinungsfreiheit veröffentlich hatte, ist am 25. Dezember 2009 zu 11 Jahren Haft verurteilt worden. Am 14. Januar 2010 ging ein Appell an die Teilnehmer der Olympischen Spiele von 2008, sich persönlich für die Freilassung des chinesischen Dissidenten einzusetzen.
„Durch die Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2008 sehen wir die Vertreter des Sportes in einer besonderen Verantwortung. Dabei geht es hier nicht um eine allgemeine politische Streitfrage; sondern um die Wahrung von Menschlichkeit und elementaren Grundrechten." heißt es in dem Aufruf.
Der Appell wendet sich an Sportler, Trainer und Sportfunktionäre und wird unter anderem von Tienchi Martin-Liao, Vorsitzende des Unabhängigen Chinesischen Schriftstellerverbandes, Sportredakteur Herbert Fischer-Solms, Prof. Ines Geipel, ehemalige Sprintweltrekordlerin und der Regisseurin Freya Klier unterstützt. Unter den 139 Unterzeichnern befinden sich zahlreiche DDR-Oppositionelle.
Der Appell wurde von Michael Kleim, evangelischer Pfarrer und Mitglied der Menschenrechtsbewegung in der DDR, initiiert.
Gera, 17. Januar 2010
Kontakt:
Michael Kleim, Talstr. 30, 07545 Gera
Tel.: 0365/ 26843; email: stadtjugendpfarramt.gera@gmx.de
APPELL zur Solidarität mit Liu Xiaobo
Appeal to the sports world. with support
Havel fordert Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo
Brief des DOSB an den Chinesischen Botschafter in Deutschland
In der Kategorie „Kultur - Profil der Einheit" ging der von der Bundeszentrale für politische Bildung zum achten mal verliehene einheitspreis an die Open-Air- Ausstellung „FRIEDLICHE REVOLUTION 1989/90", die in Zusammenarbeit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. mit der Kulturprojekte Berlin GmbH in Berlin als ein Schwerpunkt im Berliner Themenjahr „20 Jahre Mauerfall" entstand.
Kürzlich haben wir zusammen Kaffee getrunken...
"Der Reservekader" Artikel im SPIEGEL vom 21.09.09
Kommentar der FAZ vom 18.09.09
Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
