Sie befinden sich hier: Robert Havemann GesellschaftStartseite

Willkommen
auf den Seiten der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.

RHG - Forschungsstätte / Lernort / Kulturinstitution / Informationsdienstleister

Als politischer Bildungsverein gegründet, dokumentiert und vermittelt die RHG seit 1990 Geschichte und Erfahrungen von Opposition und Widerstand in der DDR. Zu diesem Zweck betreiben wir unser Archiv der DDR-Opposition. Es werden Publikationen und Ausstellungen erarbeitet, sowie Veranstaltungen organisiert.

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Veranstaltung

4. März 2015, 19.00 Uhr

Vor 25 Jahren: Deutsche Einheit und Ende des Kalten Krieges: Vom Runden Tisch zur Volkskammer

 

Ein Runder Tisch mit vielen Ecken und Kanten: Am 7. Dezember wird unter Vorsitz der Kirchenvertreter Martin Ziegler, Karl-Heinz Ducke und Martin Lange der Zentrale Runde Tisch in Ost-Berlin eröffnet. Foto: Rolf Walter; Quelle: Robert-Havemann-GesellschaftEinen Monat nach dem Mauerfall fand auf Initiative der ostdeutschen Opposition am 7. Dezember 1989 die erste Sitzung des Zentralen Runden Tisches statt. Unter der Moderation von Kirchenvertretern saßen sich Repräsentanten der alten kommunistischen Diktatur (SED/PDS, CDU, LPD, NDPD usw.) und der neuen demokratischen Opposition (SDP/SPD, Neues Forum, IFM, Demokratischer Aufbruch, Demokratie Jetzt etc.) gegenüber. Der Runde Tisch tagte wöchentlich, seine Sitzungen wurden vom DDR-Fernsehen live übertragen, und er entwickelte sich zu einer Art zweiter Kammer, die Modrows SED-Regierung kontrollierte. Wiederholt gab es heftige Kontroversen zur Stasi-Auflösung. Daneben wurde die erste freie Volkskammer-Wahl am 18. März 1990 vorbereitet.

17.01. - 15.03.2015

Unerkannt durch Freundesland. Illegale Reisen durch das Sowjetreich und deren Fortsetzung in den 1990er Jahren
Ausstellung mit Fotos, Schmalfilmen und Zeitzeugeninterviews

 

In den 1970er und 80er Jahren, als das Reisen in den Westen nicht möglich war, entdeckten einige Wagemutige ein Schlupfloch in der DDR-Visa-Bürokratie. Mit Hilfe einen Transitvisums gelang es ihnen, in das Land des "Großen Bruders" einzureisen. Während der Durchreise verließen sie die vorgeschriebene Route und fuhren wochenlang illegal "unerkannt durch Freundesland". Einige wenige setzten diese Reisen in den "Fernen Osten" auch nach 1990 fort. Endlich konnten sie in die ehemals geschlossenen Gebiete wie Kaliningrad und Kamtschatka fahren. Sie erleben ein Land im Umbruch zwischen Armut und Aufbruch, Chaos und Selbstfindung.


Bildungszentrums Sebastian Haffner (Museum Pankow), Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin

Neue Publikationen

Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft
-Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht!
Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre-

Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht! Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre Die Plakatausstellung zum Frauenwiderstand in der DDR erzählt „eine Geschichte vom Sprechenlernen, Verantwortung übernehmen, von Solidarität und der Verteidigung der Menschenwürde in einer Gesellschaft, die von Willkür und Lüge beherrscht wurde"...

Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
"Jugendopposition in der DDR"

Plakatausstellung Der Widerstand gegen das SED-Regime blieb während 40 Jahren DDR ungebrochen. Immer wieder haben vor allem junge Menschen viel riskiert, indem sie die politischen Verhältnisse kritisierten. Für Einzelne war die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie stärker als die dauerhafte Einschüchterung durch den Staat.

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.