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RHG - Forschungsstätte / Lernort / Kulturinstitution / Informationsdienstleister

Als politischer Bildungsverein gegründet, dokumentiert und vermittelt die RHG seit 1990 Geschichte und Erfahrungen von Opposition und Widerstand in der DDR. Zu diesem Zweck betreiben wir unser Archiv der DDR-Opposition. Es werden Publikationen und Ausstellungen erarbeitet, sowie Veranstaltungen organisiert. Mehr über uns erfahren Sie hier!

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Aktuelles

Veranstaltung

14. Mai, 19.00 Uhr

Informationsabend für ehemalige Heimkinder und Interessierte aus Ost und West

Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur herrschten in "totalen Institutionen" wie in Kinderheimen zum Teil weiterhin faschistische Denkmuster. In West- und Ostdeutschland machten viele Kinder schlimmste Erfahrungen in diesen Heimen welche Außenstehenden schwer zu erklären sind.

24. April; 22. Mai; 29. Mai 2012 um 19.00 Uhr

Veranstaltungsreihe: LEBT WOHL, GENOSSEN!

Ausgehend vom historischen Höhepunkt der kommunistischen Machtausdehnung im Jahr 1975, erzählt "Lebt wohl, Genossen!" in einem nur 16 Jahre dauernden Countdown den Zusammenbruch des Sowjetischen Imperiums.

In der fünfteiligen Veranstaltungsreihe im Collegium Hungaricum in Berlin beleuchten wir die Auswirkungen des historischen Umbruchs in der ehemaligen Sowjetunion und seinen Satellitenstaaten.

Neue Publikation

April 2012

Neuerscheinung: In der Wahrheit leben. Texte von und über Ludwig Mehlhorn

Ein knappes Jahr nach dem viel zu frühen Tod von Ludwig Mehlhorn ist in der Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ein Buch mit Texten von und über den vor allem in Polen bekannten Bürgerrechtler erschienen. Es ist ein Buch mit zahlreichen Schriften von ihm, ein Buch auch über ihn mit Erlebnissen, Erinnerungen und aufwändigen Recherchen in den Stasi-Akten. Ludwig Mehlhorn soll so einer größeren
Öffentlichkeit vorgestellt werden. Unter den Autoren sind der polnische Botschafter Marek Prawda, viele Bürgerrechtler wie der Herausgeber Stephan Bickhardt.

Neue Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Stiftung Aufarbeitung
-Jugendopposition in der DDR-

Der Widerstand gegen das SED-Regime blieb während 40 Jahren DDR ungebrochen. 
Immer wieder haben vor allem junge Menschen viel riskiert, indem sie die politischen Verhältnisse kritisierten - Schulverweise, Berufsverbote, Exmatrikulationen, Überwachungen, Ausweisungen bis hin zu Haftstrafen und Todesurteilen.
Für Einzelne war die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie stärker als die dauerhaften Einschüchterungen und Repressionen durch den Staat.

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.