Sie befinden sich hier: Robert Havemann GesellschaftStartseite

Willkommen
auf den Seiten der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.

RHG - Forschungsstätte / Lernort / Kulturinstitution / Informationsdienstleister

Als politischer Bildungsverein gegründet, dokumentiert und vermittelt die RHG seit 1990 Geschichte und Erfahrungen von Opposition und Widerstand in der DDR. Zu diesem Zweck betreiben wir unser Archiv der DDR-Opposition. Es werden Publikationen und Ausstellungen erarbeitet, sowie Veranstaltungen organisiert.

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Veranstaltung

02. September - 02. Oktober 2016

Ausstellung: 30 Jahre Umweltbibliothek „ANARCHIE UND KELLER(T)RÄUME“ -Die Umwelt-Bibliothek zwischen Gründung und Mauerfall in Comics von Dirk Moldt -

Mitte der 1980er Jahre sind die gesellschaftlichen Missstände und die Zerstörung der Umwelt in der DDR nicht mehr zu übersehen. Das SED-Regime unterdrückt jede öffentliche Diskussion. Pfarrer Hans Simon öffnet seine Kellerräume: Am 2. September 1986 gründet sich in der Ostberliner Zionskirche die Umwelt-Bibliothek. Oppositionelle drucken Untergrundzeitschriften und Flugblätter, die sich kritisch mit den drängendsten Problemen auseinandersetzen. Fester Bestandteil: die Karikaturen von Dirk Moldt. In der Ausstellung ist eine Auswahl seiner Comics zu sehen, die einen humorvollen Blick auf das Wirken der Umwelt-Bibliothek werfen.

 

Webside: www.ub30.de

Neue Publikationen

Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994 -

Sowjetsoldaten am 8. Mai 1978 im Berlin-Friedrichsfelde; Foto: Harald SchmittEin halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen", zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft" ein.

 

Anfragen zur Verfügbarkeit der Ausstellung bitte an: fe(at)havemann-gesellschaft.de

 

Internetseite mit weiteren Information und Ausstellungsterminen

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.