Zwischen Haß und Hoffnung
Die Blues-Messen 1979 - 1986

Dirk Moldt

Eine Dokumentation,

erschienen, Berlin 2008,

430 Seiten, Broschur

Preis: 19,80 Euro




Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Band 14
ISBN: 978-3-938857-06-9

Blues-Messen in Ost-Berlin - das waren 1979 bis 1986 keine normalen Gottesdienste. Sie zogen Tausende Jugendliche aus der ganzen DDR an, die der erstarrten Gesellschaft eine eigene Lebensform entgegensetzen wollten. Die Messen, deren Geschichte hier erstmals zusammenhängend erzählt wird, fanden in Kirchen statt, doch ihre politische Ausstrahlung ging weit darüber hinaus. Das soziale Gesicht der Teilnehmer, die staatlichen Störmanöver und die innerkirchlichen Auseinandersetzungen sind mit großer Tiefenschärfe recherchiert.

Eine, dem Buch beiliegende, CD dokumentiert die damals vorgetragenen Texte, 15 Zeitzeugeninterviews, 300 Fotos und die einzige erhaltene Tonaufnahme einer Blues-Messe.

Rezension in "Horch und Guck"

Gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Informationen zum Versand

Buchbestellungen

Die Bestellungen sind über das Bestellformular, per Fax und Mail möglich.
Der Versand erfolgt auf dem Postwege (Deutsche Post) oder über den Hermes-Versand.
Der Sendung liegt eine Rechnung bei, in der auch die Versandkosten enthalten sind. Diese sind abhängig von Größe und Gewicht der Buchsendung. Die Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen zu begleichen. Buchhandlungen erhalten einen Buchhandelsrabatt. 

Neue Publikationen

Verordnete Freundschaft -Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994 -

Sowjetsoldaten am 8. Mai 1978 im Berlin-Friedrichsfelde; Foto: Harald SchmittEin halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen", zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft" ein.

 

Anfragen zur Verfügbarkeit der Ausstellung bitte an: fe(at)havemann-gesellschaft.de

 

Internetseite mit weiteren Information und Ausstellungsterminen

Bildband: "GESICHTER der friedlichen Revolution"

Poträt-Fotografien von Dirk Vogel, Herausgeber: Robert-Havemann-Gesellschaft. Fotos von 63 Frauen und Männern, die zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten, ergänzt durch biografische Texte verschiedener Autoren, sowie ein Essay von Claudia Rusch.