Bestände einzelner Fotografen

Rainer Ahrendts Leidenschaft ist die Architektur Fotografie. Ab Mitte der 1970er Jahre fotografiert er Gebäude und Plätze in der gesamten DDR und auch in anderen sozialistischen Ländern und setzt sie künstlerisch in Szene. Dazu kommen ab 1980 Aufnahmen, die das Klima der politischen Veränderung in der DDR dokumentieren, sowie Bilder von Demonstrationen der Opposition und Massenaufmärschen der Staatsführung.

Bildquelle: Privatarchiv Rainer Ahrendt

Dietrich Bahß hat in den Jahren von 1977 bis 1983 mit hochwertigen Fotos die subkulturelle und alternative Kunstszene in Magdeburg und Umgebung sowie in Dresden, Leipzig und Berlin dokumentiert. Die Fotos geben zudem Einblick in die Schaffenszeit von in der DDR verfolgten Künstlern.

Bildquelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Dietrich Bahß/RHG_Fo_DiBahss_01_01-04

Der Bestand des Fotografen Nikolaus Becker umfasst Fotografien aus den Jahren 1980 bis 1990. Sie dokumentieren Veranstaltungen der Friedens- und Oppositionsbewegung, den DDR-Alltag und die zentralen Ereignisse der Jahre 1989/1990.

Bildquelle: Privatarchiv Nikolaus Becker

Fotobestand Hartmut Beil

Informationen zum Fotografen Hartmut Beil und seinem Bildbestand erhalten sie hier in Kürze.

Bildquelle: Privatarchiv Hartmut Beil

Robert Conrads Fotos im Archiv der DDR-Opposition zeigen Bilder, die zwischen 1981 und 2010 aufgenommen wurden. Conrad dokumentierte ab Mitte der 1980er Jahre den Verfall von historischen Innenstädten in Rostock, Schwerin, Dresden, Leipzig, Berlin und Jena. Auf einer teilweise illegalen Reise dokumentierte er 1985 den Alltag der Sowjetbürger. Immer wieder mach Robert Conrad heimliche Aufnahmen der Berliner Mauer. Seit 1990 dokumentiert er baulichen Relikte der Sowjetarmee in der DDR. 

Bildquelle: Privatarchiv Robert Conrad

Uwe Dähn dokumentierte mit seinen Fotos zahlreiche Aktivitäten der DDR-Opposition in den Jahren 1981 bis 1989. Zum Kern des Bestandes gehören die fotografische Dokumentation des mobilen Friedensseminars in Vipperow (Mecklenburg) und des Friedenskreises Pankow.

Bildquelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Uwe Dähn/RHG_Fo_UDähn_01_63-02

Jugendliche während der Wehrerziehung, Jungpioniere beim Fahnenappel und Punks beim Tanzen – nur drei Beispiele von Motiven, die sich im Bestand des Fotografen Volker Döring befinden. 1984 gab er seinen Lehrerberuf auf und widmete sich ausschließlich der Fotografie. In den folgenden Jahren entstanden so beindruckende Fotoserien über den DDR-Alltag in allen seinen Facetten.

Bildquelle: Privatarchiv Volker Döring

Werner Fischer war spätestens seit Anfang der Achtziger Jahre aktives Mitglied der oppositionellen Szene in Berlin. Zu vielen Aktionen und Treffen nahm er seine Kamera mit und fotografierte die Arbeit der Bürgerrechtler. So dokumentierte er beispielsweise die Friedenswerkstätten in der Ostberliner Erlöserkirche 1982 und 1983, sowie die Sprengung eines Gasometer in Berlin Prenzlauer Berg 1984.

Bildquelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Werner Fischer/RHG_Fo_WF_230

Fotobestand Bernhard Freutel

Informationen zum Fotografen Bernd Freutel und seinem Bildbestand erhalten sie hier in Kürze.

Bildquelle: Robert-Havemann-Gesellschaft / Bernhard Freutel / RHG_Fo_BeFreu_01_036-08

Das Foto-Tagebuch „Auf dem Weg nach Deutschland” des Fotografen Andreas Kämper umfasst ca. 21.000 Bilder aus vielen Teilen der ehemaligen DDR, die den Umbruch minutiös und in hoher fotografischer Qualität festhalten und so als hervorragendes Zeitdokument dienen.

Bildquelle: Privatarchiv Andreas Kämper

Der Journalist Holger Kulick dokumentierte umfangreich das Leben in der Mauerstadt Berlin. Mit seiner Kamera schoss er Bilder der subkulturellen Künstlerzene in West- und Ost-Berlin oder DDR-Oppositioneller nach ihrer Ausreise in den Westteil der Stadt. Außerdem fuhr er in seiner Tätigkeit als Redakteur des Polit-Magazins „Kennzeichen D“ nicht selten nach Ost-Berlin, machte ungeschminkte Aufnahmen des Lebens in der DDR und nahm an zentralen Ereignissen der Friedlichen Revolution teil.

Bislang wurden ca. 6.000 ausgewählte Fotos aus dem umfangreichen Bildbestand von Bernd Markowsky digitalisiert und verzeichnet. Im Vordergrund dieser Auswahl stehen die Themen ‚Alltag in kommunistischen Diktaturen’, die revolutionären Umbrüche in der DDR und in Osteuropa sowie der Weg zur deutschen Einheit.

Bilduelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Bernd Makowsky/RHG_Fo_BeMa_01_040-04_200130

Aram Radomski war ab Mitte der Achtziger Jahre aktives Mitglied oppositioneller Gruppierungen. Als solches doumentierte beispielsweise den Städtezerfall in der DDR und porträtiert jugendliche Subkulturen. Besonders 1989 ist er pausenlos mit der Kamera unterwegs und fotografiert u. a. die Demonstrationen vom 9. Oktober in Leipzig. Der Bestand von Aram Radomski enthält Bilder aus den Jahren 1984 bis 1994.

Bildquelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Aram Radomski/RHG_Fo_ARa_01_25-01

Als Mitglied der Berliner Umwelt-Bibliothek war Siegbert Schefke bei zahlreichen Aktionen der oppositionellen Szene dabei – immer mit der Kamera. Seine brisanten Bilder landeten nicht selten in der Westpresse. So dokumentierte er beispielsweise das Klagetrommeln der DDR-Opposition gegen das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens, die große Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig, oder die Erstürmung der Berliner Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990. Der Großteil seiner Bilder stammt aus den Jahren 1985 bis 1991.

Bildquelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Aram Radomski/RHG_Fo_HAB_17268

Bestand Rolf Walter

Informationen zum Fotografen Rolf Walter und seinem Bildbestand erfahren sie hier in Kürze.

Von 1981 bis zur Friedlichen Revolution 1989/90 dokumentierte Bernd Weu ausführlich und in hoher fotografischer Qualität das Kirchenleben in der Samaritergemeinde in Berlin-Friedrichshain. Ergänzt wird der Bestand durch Fotos aus der Zeit von 1990 bis 1994, auf denen Bernd Weu den Weg zur Deutschen Einheit und die damit verbundenen gravierenden gesellschaftlichen Veränderungen festgehalten hat.

Bildquelle: Privatarchiv Bernd Weu

Armin Wiech knüpfte Anfang der 1980er Jahr enge Kontakte zu Mitgliedern oppositioneller Gruppen in der DDR und dokumentierte als freier Bildjournalist u.a. für die Nachrichtenmagazine „Spiegel“ und „Stern“ zentrale Entwicklungen der Friedlichen Revolution in Leipzig und Ost-Berlin.

Obwohl der Fotograf Gerald Zörner erst relativ spät zur Profi-Fotografie gekommen ist, besticht sein Bestand vor allem durch seine Vielfalt. Anfang der Achtziger Jahre dokumentierte Zörner die Arbeit verschiedener kirchlicher Kreise in seiner Heimatstadt Halle/Saale. Seine produktivste Schaffensphase hatte Zörner aber in den Jahren 1989/90, in denen er wichtige Ereignisse auf dem Weg zur Deutschen Einheit fotografisch festhielt.

 

 

Der Bildbestand von Gerhard Zwickert beinhaltet vor allem Fotos aus seiner Tätigkeit bei der Neuen Berliner Illustrtierten (NBI). Die Fotoreportagen aus den Jahren 1978 bis 1990 liefern einen facettenreichen gesellschafts- und kulturpolitischen Einblick in die DDR.




Kontakt

Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Archiv der DDR-Opposition
Ruschestraße 103,
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co(at)havemann-gesellschaft.de

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